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ChiKung

Schlau durch SiuNimTau

Dass WT und ChiKung guttun, spüren wir instinktiv. Die positiven Auswirkungen auf alle Altersstufen von Kids bis Best Ager lassen sich auch wissenschaftlich begründen: Bewegungsübungen ebnen den generellen Zugang zur Lernfähigkeit des Gehirns. Dadurch verbessern wir nicht nur unsere körperliche Koordination, sondern auch Alltagsfähigkeiten wie Konzentration, Wahrnehmung und Organisation. Wie funktioniert das aber und welche Übungen sind besonders förderlich?

Zusammenhänge zwischen Gehirnaktivität und Bewegung

Unsere Bewegungen werden vom Gehirn so gesteuert, dass für die Bewegung der rechten und linken Hälfte unseres Körpers jeweils die gegenüberliegende Hirnhälfte zuständig ist. Komplexe Bewegungen können wir koordiniert über die Verbindung der beiden Hirnhälften durchführen. Diese wird besonders stimuliert, wenn Bewegungen von einer Seite ausgehen und bis zur anderen Seite reichen – wie zum Beispiel beim gekreuzten TanSao. Durch weitere Dimensionen wie „vorne/hinten“ und „oben/unten“ verstärkt sich die Wirkung. Ein gutes Beispiel hierfür ist der erste Satz der SiuNimTau (SNT), der Bewegungen in all diesen Dimensionen beinhaltet. So fördern wir die Bildung von Nervenleitbahnen und dadurch die gute Vernetzung der Gehirnareale.

 

Beispiele für Überkreuzbewegungen

Solche stimulierenden Bewegungen können wir jederzeit in unserem Alltag einbauen:

  • Sitzen mit überkreuzten Beinen und Arme vor der Brust kreuzen, dann mit dem Oberkörper nach unten beugen, wieder hochkommen, Arm- und Beinposition wechseln
  • Im Stehen Ellbogen und Knie über Kreuz vor dem Körper zusammenbringen.
  • Mit dem Finger (oder auch nur den Augen) in die Luft eine liegende 8 malen.

 

Auch viele WT-spezifische Bewegungen eignen sich hierfür:

  • 1. Satz SNT – auch spiegelverkehrt mit der rechten Hand oben
  • Öffnen der Arme im 4. Satz und schließen im LanSao – wiederholt mit jeweils wechselnden Armen oben üben
  • 6. Satz SNT – simultan mit beiden Armen spiegelverkehrt üben
  • Kreuzschritt, besonders in der Variante des 4. Satzes der ChiKung-Form

Überkreuzbewegungen berühren durch die Stimulation der Verbindung unserer beiden Gehirnhälften sogar noch einen anderen Aspekt:


Psychische Ausgeglichenheit durch Verknüpfung verschiedener Verarbeitungsstrategien

Die Gehirnforschung ordnet den beiden Gehirnhälften unterschiedliche Verarbeitungskonzepte zu. So soll die linke Gehirnhälfte vor allem für rationales Denken (Logik und Wörter) sowie für analytische und mathematische Prozesse verantwortlich sein, während die rechte Gehirnhälfte mehr die Intuition, Kreativität, Symbole und Gefühle steuern soll.

Heutzutage haben viele Menschen mehr Zugang zur linken Gehirnhälfte, während die rechte eher in den Hintergrund gerät. Um ganzheitliches Lernen und Handeln zu ermöglichen, sind aber beide Gehirnhälften mit ihren verschiedenen Verarbeitungsstrategien notwendig.

Indem wir die oft vernachlässigte rechte Gehirnhälfte durch Bildung zusätzlicher Nervenverbindungen zur linken Seite stärken, gleicht sich diese Dysbalance aus. Dadurch lässt sich Müdigkeit gleichermaßen wie Unruhe/Hyperaktivität, seelischem Ungleichgewicht/Verstimmungen entgegen wirken und lassen sich Selbstheilungskräfte unterstützen.

Besteht individuell kein akutes Defizit, können durch dieses Tuning neue Denkstrategien wirksam werden, was das eigene Potential steigert.

SiuNimTau macht also nicht nur schlau, sondern auch erfolgreich und glücklich …

Petra Weipert