Das Großmeister-Event an Ostern

Das Großmeister-Event vom 11.-13.04.2020
im Leistungszentrum Großwallstadt.
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ChiKung

Kleiner Aufwand – große Wirkung

Keine Zeit – diese Ausrede war gestern! Wenn sich Training auf die effektiven Trainingszeiten in der WingTsun-Schule oder im Fitnesszentrum beschränkt, ist es ziemlich frustrierend, wenn du wenig Zeit hast oder zumindest eine Phase von Zeitknappheit durchmachst.
Es reicht nicht, ein Training zu besuchen und die Aktivitätszeit sinkt anschließend sofort auf null. Dabei ist es so einfach, regelmäßig zu trainieren.

Der Alltag bietet viele Gelegenheiten, die sich mit Übungen kombinieren lassen. Das legendäre „Treppensteigen statt Lift“ ist dabei immer noch eine der effizientesten, wenn einem ein knackiger Po wichtig ist und man sich auch bei fortschreitendem Alter noch aufrecht halten möchte.

Optimal ist es, zu Fuß möglichst viele Strecken zurückzulegen, denn hier bewegt man den Körper ideal. Auch wenn hier und da die eine oder andere Viertelstunde Gehen nach nichts aussieht, genau diese Bewegung hält unseren Körper in Schwung. Dafür ist er gedacht.

Und was wäre besser, als das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden?

Von morgens bis abends kleine Übungen machen eine komplette Trainingseinheit

  1. Aufstehen
      Bereits hier lässt sich in eine Übung integrieren: Strecke und recke dich wie die sprichwörtliche Katze,
      rolle dann so leicht wie möglich aus deinem Bett – jeden Tag etwas geschmeidiger und eleganter als
      am vorhergehenden.
  2. Zähneputzen
      Dies ist die beste Zeit für Übungen. Es findet – bestenfalls – regelmäßig statt. Langsame Kniebeugen
      sind super. So kommst du in Schwung und bringst deinen Kreislauf auf Trab.
  3. Auf Zehen gehen
      Der morgendliche Rundgang in der Wohnung vom Bad zum Kleiderschrank, von da in die Küche – alles
      kann auf den Zehenspitzen zurückgelegt werden. Das trainiert die Waden. Im Wechsel mit Fersengang
      nennt man es Wadenpumpe. Dies fördert die Durchblutung und beugt Venenstauungen vor.
  4. Haare föhnen
      Für diejenigen, die die Haare vornüber gebeugt bürsten oder föhnen: Sie können sich dabei ihren ge-
      streckten Beinen mit dem Oberkörper bei jedem Bürstenstrich etwas mehr nähern. Das dehnt schön
      die Beinrückseite und den Rücken. Wer keine langen Haare hat, streckt sich einfach so – aus eigenem
      Antrieb zum Schluss der Morgentoilette mit den Fingern in Richtung Boden strecken.
  5. Im Büro
      Später, nachdem du – vielleicht zu Fuß oder mit dem Rad – am Arbeitsort eingetroffen bist, geht es mit
      dem Training weiter. Bei jedem Aufstehen vom Stuhl einmal weit zurückbiegen, so dass der Körper sich
      wie ein Bogen spannt, wodurch der Bauch und die ganze Frontseite gedehnt und gekräftigt werden. Und
      vielleicht haben es auch die Seiten nötig, so richtig schön gedehnt zu werden?
  6. Auf dem Schreibtisch
      Wenn du viel mit den Händen arbeitest, dann werden dir ein paar Unterarmdrehungen guttun.
      Stelle dazu deine Hände bei gestreckten Armen mit der Handfläche nach unten auf den Tisch. Beuge die
      Handgelenke, bis in die Dehnung. Dasselbe wiederholst du auf dem Handrücken, Finger einmal nach vorn
      und dann zum Körper hin. Weitere Büro-Übungen findest du übrigens in der WT-Welt 2010.
  7. Gelegenheit zum Aufstehen
      Ein Glas Wasser holen, das Papier aus dem Drucker, dem Kollegen, der Kollegin etwas mitteilen – wann
      immer sich die Gelegenheit bietet, stehe kurz auf, mache ein paar Schritte. Steh‘ auf, wenn du ein
      längeres Telefonat führst.
  8. Feierabend
      Da schaust du gern einmal etwas fern vor dem Zu-Bett-Gehen? Eine Yogamatte auf den Boden gelegt
      und dann geht’s los mit Abstützen zu allen Seiten: Auf dem Rücken liegend auf Fersen und Ellbogen
      hochstützen, auf der Seite auf der Fußkante und dem Unterarm und auf dem Bauch liegend auf Unter-
      armen und Zehenspitzen. Das kräftigt gleich rundum, trainiert die ganze Stützmuskulatur, damit wir
      auch im Alltag schön aufrecht sind. Und wem das zu leicht fällt: einfach das freie Bein noch zusätzlich
      anheben.
  9. Der Boden ist die bessere Couch
      Wenn die Matte schon liegt, sitze doch gleich öfter auf dem Boden. Es ist sowieso viel bekömmlicher, und
      man könnte sonst an Boden verlieren, wenn man sich nur noch auf Stühlen aufhält.
10. Zähne putzen
      Schon wieder. Wie wär's diesmal stehend auf einem Bein – jeweils eine Minute links und eine rechts?
      Wenn das schon sehr leicht fällt, kannst du dazu die Augen schließen. Das trainiert das Gleichgewicht!

Und falls du morgen die eine oder andere – oder alle Übungen – vergisst, dann nimm dir bewusst vor, übermorgen zu starten. Integriere nach und nach die Trainingssequenzen in den Alltag und erfinde neue dazu – wo, wann und was sich für dich selbst am meisten anbietet. Falls du Anregungen brauchst – die WT-Welt online bietet jetzt jeden Monat eine neue Übung an!

Viel Spaß dabei wünscht das ChiKung-Team!

Text: Regula Schembri