Wissenswertes

Warum macht SensoryAwareness WingTsun besser?

Diese Frage stellte mir das Filmteam beim Internationalen Lehrgang der EWTO in Hockenheim. Weil ich unter Zeitdruck ungern über SensoryAwareness spreche, konnte ich erst später folgende Antwort geben: „…, weil SensoryAwareness alles besser macht!
Was diese Antwort beinhaltet, bleibt aber verborgen, solange man dem nicht wirklich auf den Grund geht.

In Hockenheim gab ich wieder einen kleinen „Schnupperkursus“. Ich dachte: „Wir haben nur 60 Minuten – aber es könnte sein, dass es für jemanden die 60 wichtigsten Minuten seines Lebens sind.“

Zum einen fand mein Kursus am Ende eines langen Tages statt und zum anderen war die Teilnahme freiwillig. Deshalb war ich gespannt, wer auftauchen würde. Ich war überrascht, dass doch so viele kamen und dass es sich mittlerweile herumgesprochen hat, dass die Arbeit eine Quelle der Erfrischung und Erneuerung sein kann. Also, es nahmen viele teil, weil sie erschöpft waren. Sie kamen, um sich zu regenerieren. Andere erschienen, weil sie schon einmal bei mir waren und es einen ungewöhnlichen Effekt auf sie gehabt hatte.

Dieses Mal ist auch nur einer weggegangen. Früher waren es mehr. Einer wäre gern verschwunden, wollte aber nicht unhöflich sein. Ach, ich könnte noch so manches über die kleinsten Kleinigkeiten berichten. Nur eins noch: Neben vielen positiven Rückmeldungen sagte auch jemand zu mir: „Das war für mich nicht Neues.“
Es war anscheinend nicht ganz klar geworden, dass alles immer ganz neu ist. Nun, vielleicht wird es ja noch. Diejenigen, die interessiert mit mir studieren, haben schon allerlei entdeckt, was sie vorher nicht ahnten oder für möglich hielten.

Manch einer kam zu mir und berichtete sehr interessante Erlebnisse in Bezug auf meine Kurse und ich sagte oft: „Das müsst ihr auch mal herumerzählen, damit mehr Menschen davon erfahren. Damit anderen auch deutlicher wird, welch einzigartige Möglichkeit hier in der EWTO geboten wird!“

Also, ich fand Hockenheim klasse: super nette Leute, super interessante Angebote, offener Austausch. Alles sehr persönlich und menschlich. Die Escrima-Truppe zeigte mir geduldig, was ich mit meinem neuen Spazierstock alles machen kann. Vielen Dank noch mal dafür! Und bei Großmeister Kernspecht hatte ich einen klasse Trainingspartner. Leider konnte ich nicht überall sein und alles mitmachen.
Wo und wann geht es weiter?
 

Text: Sascha Rimasch
Foto: André Walther/Jiri Schwertner